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A Change Of Pace
Prepare the masses, Immortal, 2006
Ach ich liebe es, wenn man sich bei Reviews in Platitüden austoben darf und die Band mir durch Bandname und Albumtitel auch noch eine solche Steilvorlage gibt. Ok, wer sich an das gerade mal 15 Monate zurückliegende Debüt der Band aus Florida erinnert, weiß, dass A Change of Pace damals sich quer durch den Screamo-Garten wilderten und Bands wie The Used, Silverstein, Senses Fail, Underoath oder Finch kopierten, das aber verdammt gut machten. Das neue Album verbannt jegliche wenn auch noch so aufgesetzte Screamo-Power, zieht die Handbremse ganz bewusst an und steuert stattdessen in Richtung radio- und MTV-freundlichem Rock. Man beachte in diesem Zusammenhang also Bandname und Albumtitel unter diesem Aspekt! A Change of Pace schreiben weiß Gott keine schlechten Songs, es ist allerdings mehr als fragwürdig, wenn die Band so offensichtlich den gerade vorherrschenden Trends hinterher hechelt. In diesem Fall war wohl ohne Zweifel der Erfolg von Fall Out Boy und Konsorten der Inspirationsquell der Band. Wer dies außer Acht lässt, bekommt ein perfekt produziertes, um nicht zu sagen glatt gebügeltes, Stück Pop-Punk mit Screamo-Roots zu hören.
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