Papier / Video / Diverses
The Sun Ain´t Gonna Shine Anymore
von Roland Seim, Josef Spiegel, Telos Verlag, 2009
Tod und Sterben in der Rockmusik. Musik ist eine besonders flüchtige Kunstform. Kaum erklungen, ist sie schon verweht. Als Symbol für die Vergänglichkeit liegt es daher nahe, sie in Verbindung mit dem Thema Tod und Sterben zu bringen. Erstaunlich ist allerdings, wie vielfältig sich das populärkulturelle und vorwiegend an Jugendliche gerichtete Unterhaltungsgenre der Rockmusik damit befasst. In welcher Form das in den unterschiedlichen Stilrichtungen geschah, soll dieses Buch zeigen. Vom Psychedelic Rock der 1960er Jahre über Punk, Death Metal, Gothic bis hin zu HipHop werden anhand von relevanten "Leitfossilien" markante Stationen der Rockgeschichte nachgezeichnet. Rund 200 (vorwiegend kleinformatige) Farbabbildungen z.B. von themenrelevanten Plattencovern, Flyern usw. illustrieren die einzelnen Aufsätze. Nach einer Einleitung von Josef Spiegel zeichnen weitere Texte markante Stationen der Rock- und Popgeschichte vom Ende der fünfziger Jahre bis heute anhand dieses wichtigen und häufig verwendeten Themas innerhalb der Rockmusik nach. Leitlinie ist dabei das Verhältnis von Musikgenre, Szene und Jugendbewegung auf der einen Seite und der existentiellen Erfahrung von Tod auf der anderen Seite. Deutlich wird, dass Zeitgeist, Genre und Stilart der Musik jeweils einen ganz eigenen Umgang mit dem Thema bewirkt haben. Deutlich wird auch, dass der Kosmos "Rockmusik" gerade auch jungen und jugendlichen Menschen eine umfassende und komplexe Sprache bereitstellt, mit der sie auch wesentliche und wichtige Lebensthemen in einer ihr nahen und eigenen Ausdrucksform betrachten, werten und verarbeiten können. 267 S., 185 Farb- und 30 Sw-Abb., Farbcover

 

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