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Straight Edge - Subkultur, Ideologie, ..
von Merle Mulder, Telos Verlag, 2009
Jetzt als erweiterte Neuauflage. „Don´t drink / Don´t smoke / Don´t fuck / At least I can fucking think“, sang Ian MacKaye, Frontmann der Washingtoner Band Minor Threat, 1981 in seinem Song „Out of Step (with the World)” und sprach damit nicht nur vielen jugendlichen Altersgenossen aus der Seele, sondern formulierte auch die Grundgedanken eines Phänomens, das sich mehr als 25 Jahre später auf inzwischen allen Kontinenten der Erde wiederfinden lässt: Straight Edge (SE).
Vor allem die Zurückweisung von Alkohol, Tabak, Drogen und Promiskuität, der Wunsch nach Kontrolle über den eigenen Körper und Geist, eine
positive Grundeinstellung und die Liebe zur Musik zeichneten SE insb. in seiner Anfangszeit aus.
Im wissenschaftlichen Diskurs ist SE bisher weitestgehend unbeachtet geblieben. So wurde auch die grundlegendste Frage bislang außer Acht
gelassen: Was ist Straight Edge überhaupt? Und damit ist nicht nur die Frage nach den Inhalten oder einer Definition gemeint, sondern auch die
Frage nach einer sinnvollen theoretischen Einordnung. So soll das bisher Versäumte in der vorliegenden Arbeit nachgeholt werden. Hierfür wurden die am häufigsten verwendeten Begriffe in Zusammenhang mit SE ausgewählt: „Subkultur“, „Lebensstil“ und „Ideologie“. Welche Konzepte stecken hinter diesen Kategorisierungen und sind sie überhaupt geeignet, um das Phänomen angemessen zu erfassen? Diese ausgezeichnete Diplomarbeit bietet nicht nur eine ausführliche
Darstellung des Phänomens SE, sondern auch eine umfangreiche und dennoch kompakte Einführung in die wichtigsten Subkultur-, Ideologie- und
Lebensstilansätze. 188 S., 5 Tab., Farbcover
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