Noise / Doom / Ambient
MGR
Nova lux, Viva Hate, 2006
Das die Mitglieder von Isis zu den produktivsten Musikern in der Szene gehören, dürfte ja mittlerweile hinlänglich bekannt sein. Das neuste Beispiel für den musikalischen Tatendrang ist das Soloprojekt von Mike Gallagher, seines Zeichens Gitarrist eben jener Formation. Mit MGR, ausgeschrieben Mustard Gas And Roses und sich auf Kurt Vonneguts autobiographischen Roman "Slaughterhouse Five" beziehend, lebt er seine Leidenschaft für düstere, instrumentale Ambientsounds aus. In den 5 Songs mit einer Spielzeit von 52 Minuten lässt sich Gallagher durch die dunklen Seiten von Raum und Zeit treiben und setzt dabei hauptsächlich auf die Ausstrahlung dezenter, sehr ruhiger Gitarrenarbeit und endlos scheinender Soundscapes. Die Stücke bleiben dabei bewußt nie wirklich auf Dauer greifbar und entschwinden wieder in die bedrohliche Ruhe aus der sie auftauchten. Tatkräftige Unterstützung erhielt Gallagher übrigens dabei noch von so erfahrenen Leuten wie Greg Burns (Red Sparrows) und Octopus (Dälek). Sicherlich nicht der passende Stuff für den größten Teil der Isis Gefolgschaft, aber wer ein Faible für zeitlose, sehr ruhige und düstere Soundlandschaften hat, der darf hier zugreifen.

 

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