Indie
Parts & Labor
Receivers, Jag Jaguwar, 2008
Das wirklich Einmalige an „Receivers“ ist folgendes: Die Band forderte vor Beginn der Aufnahmen ihre Fans auf, ihnen Audioschnipsel von höchstens zehn Sekunden Länge zu schicken. Eine hohe zweistellige Zahl davon hat es auf „Receivers“ geschafft und Erwähnung im Booklet gefunden. Dadurch klingt die Platte nun aber mitnichten heterogen. Im Gegenteil: Man muss sich schon arg anstrengen, um all diese Bleeps, Clonx und Feld-, Wald- und Wiesenaufnahmen vom regulären Material zu unterscheiden. Letzteres ist – im Gegensatz zu früheren Veröffentlichungen der Brooklyner – weniger noisy als gewohnt. Die Ex-Punks haben sich vielmehr dem arty Indierock verschrieben. Die Soundwälle sind weniger massiv, die Melodien eingängiger. Dafür sind wohl ein neuer Drummer und vor allem der unter „Guitar / Electronics / Tapes“ firmierende Neuzugang Sarah Lipstate verantwortlich, sodass unter allerlei seltsamen instrumentellen Spinnereien (wann hörte man auf einem Indiealbum zuletzt Dudelsäcke?) und bei dem stets hohen Progfaktor doch immer der große Popsong zu hören ist.

 

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