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Adam Kesher
Heading for the hill, Discograph, 2009
Flexibilität in jedweder Hinsicht ist in unseren kalten, wirtschaftskrisegeplagten Zeiten das A&O um im Beruf Erfolg zu haben. Flexibilität scheint aber auch das A&O zu sein, will man als englisch-singende Indie-Band aus Westfrankreich einen Plattenvertrag im eigenen Land ergattern. Adam Kesher haben es geschafft. Beim Pariser Label Disque Primeur haben die sechs zerzausten Typen aus Bordeaux ein Zuhause gefunden und bringen nun – nach zwei EPs – ihr überzeugendes Debütalbum unters Tanzvolk. Adam Kesher verzichten auf geradlinige Eintönigkeit und zeigen, dass sie die große Palette der unter dem Begriff Indie subsumierten Stilrichtungen beherrschen: Synth Pop, Post Punk, New Wave und Shoegazer-Balladen finden sich auf dem Album wieder. Mal schrammelig reduziert, dann verträumt baladeque, zumeist aber hektische, vorwärts gerichtete Dreiminüter. Sie selbst sehen sich irgendwo zwischen Daft Punk und The Velvet Underground. Genauer lassen die Bordeauxlesen sich bei „Everybody´s Darling“ Robocop Kraus, Kid Alex, DFA oder Radio 4 verorten.
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