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Bodi Bill
Next Time, Sinnbus, 2008
„No more wars“, das erst ein Jahr alte Debüt der drei Berliner, ist unbemerkt an mir vorbeigezogen. Jedenfalls sagte mir der Name Bodi Bill bisher rein gar nichts. Dann der Blick auf die Cd-Hülle, genauer gesagt das verantwortliche Label: Sinnbus. Was diese Berliner Firma herausbringt, kann gar nicht schlecht sein, steht sie doch für absolute Stilsicherheit und alles andere als musikalisches Scheuklappentum. Und das beweist sie einmal mehr mit „Next time“. Und je länger die Cd in meinem Player rotiert, desto mehr begeistert sie mich. Spielt sie anfangs noch mit Motiven modernen Funks, was einen automatisch an den kürzlich mit einem feinen Album vertretenen Michael Fakesch und entfernt selbstverständlich auch an Prince denken lässt., wird sie in der Folge mehr und mehr zu einer höchst atmosphärischen, geradezu paradigmatischen Laptopmusik; zu einer Clubmusik, die bestens auch außerhalb des Clubs bestehen kann. Das hätten meinetwegen Radiohead auch nicht besser hinbekommen. Oder, um mit dem Titel eines Songs von „Next time“ zu sprechen: „Small sorrows, great songs“.
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